Hype: Hypnose

Hypnose.
Das wirkte auf mich erstmal ein wenig abstrakt und ominös und ich assoziierte damit, dass ich mich, ohne es zu wissen oder mich daran erinnern zu können, gackernd wie ein Huhn zum Idioten machen würde.
Als meine Freundin Silke mir erzählte, eine Ausbildung zum Hypnose Master machen zu wollen, war ich sehr überrascht, denn Silke ist so wenig esoterisch wie ein Schimmel schwarz und so bodenständig und rational, wie man nur sein kann.
Gespannt erwartet ich die Berichterstattung ihrer Ausbildung und der Erfahrungen, die sie dort gemacht hat.
Ich war fasziniert.
Und neugierig.
Verdammt neugierig!
Silke erläuterte mir, dass man unter Hypnose immer vollständig Herr der Lage und seiner Sinne ist und alles andere als ein wehrloses Versuchskaninchen.
„Du bekommst alles mit und entscheidest selbst, was du sagen und tun möchtest“, erklärte sie mir.

Da jeder das ein oder andere kleine oder größere Problem mit sich herumträgt, stellte ich mich, zur Lösung und Analyse meiner Problem-Päckchen, Silke als Übungsobjekt zur Verfügung.
Wir machten eine kleine Übung, mitten auf der Straße, damit ich ein Gespür für den „Zustand“ der Hypnose bekommen konnte.
Eine Übung, die eine ungeahnte physische Verbesserung der Beweglichkeit mit sich brachte. Es war der absolute Wahnsinn!
Der erste Kontakt zum Trance Zustand war nicht nur hergestellt, sondern auch wunderbar, weder beängstigend noch beunruhigend. Obwohl ich alles andere ausblendete und vollkommen konzentriert auf eine Sache war, war ich vollkommen anwesend und konnte ein Schwätzchen halten wie sonst auch.
Ich wollte mehr und war bereit.

Der Tag kam.
Wir trafen uns in meiner Wohnung und starteten das Projekt „Hypnose Teil I“. Das Wunderbare war, dass meine anfängliche Aufregung binnen Sekunden einer absolut tiefen Entspannung wich.
Ich ließ mich treiben und war vollkommen auf das konzentriert, was Silke sprach. Durch nichts ließ ich mich ablenken, nichts konnte mich stören und es war ein unbeschreiblich gutes Gefühl, mich um nichts kümmern zu müssen, mich von Silke leiten zu lassen und zu schauen, welche Bilder mir mein Unterbewusstsein wohl so schicken würde.
Interessant war der Moment als mein Unterbewusstsein zu Wort kam.
Während ich bis zu diesem Moment teils bewusst verschiedene Gedanken kreierte und mich fragte, ob ich überhaupt hypnotisiert sei, tauchte plötzlich aus dem Nichts ein Bild auf.
Blitzartig, markant und verdammt hartnäckig kämpfte es um meine Aufmerksamkeit. Der Unterschied zu den zuvor festgehaltenen und bewusst heraufbeschworenen Gedanken, war unübersehbar, anders und absolut eindeutig. Es war nichts, was man sich hätte einreden können, sondern etwas, das zu 100% unkontrolliert erschienen war. Ohne jeglichen erkennbaren Zusammenhang.
Egal wie stark mir mein Bewusstsein verdeutlichen wollte, dass das Bild ja wohl offensichtlich nichts mit meinem Problem zu tun hatte, das Bild blieb. Es führte absolut kein Weg daran vorbei.
Mein Unterbewusstsein war schließlich an der Reihe und das wollte, dass ich mich mit diesem Bild, das es mir geschickt hatte, befasste.
Ich gab meinem Unterbewusstsein neugierig nach, obwohl ich nicht im Geringsten nachvollziehen konnte, was das mit meinem Problem zu tun haben sollte.
Wir erforschten die Situation, gingen ins Detail und es war überwältigend! Nach einer genauen Analyse der Umstände wurde deutlich, dass eine völlig nebensächliche, scheinbar absolut harmlose Alltagssituation die Ursache für mein Problem war.
Eine solche Überraschung hatte ich nicht erwartet und im Traum wäre ich nicht darauf gekommen, dass eine belanglose Kleinigkeit solch eine Auswirkung haben könnte. Butterfly Effect.

Die positiven (Aus-)Wirkungen der einzelnen Sitzungen zu unterschiedlichen Themen halten nach wie vor an.
Für mich hat Hypnose einen ganz selbstverständlichen und vor allem unglaublich hilfreichen Platz als Maßnahme zur Problembewältigung und Verhaltensänderung in meinem Leben eingenommen, die mich nicht nur mir selbst näher, sondern auch nachhaltige Verbesserungen meiner Lebensqualität mit sich gebracht hat.

Wer sich auch für diese alternative Methode interessiert, findet

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