Umzugs-Terroristen

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Ja, sie existieren überall,
– einzig und allein dafür bestimmt, deine Bandscheiben zu verschleißen und deine Kniescheiben zu ruinieren.

Sie zitieren dich an den wunderbarsten Tagen des Jahres zu den katastrophalsten Uhrzeiten des Morgens an ihren sadistischen Schauplatz und versuchen, dich mit kalten Würstchen und trockenen Brötchen, hübsch angerichtet auf recycleten Papptellern, zu ködern.

Im Schatten der Umzugskisten lauern sie auf dich, stets bereit, dich mit einem kühlen Bier zu locken, um dir stattdessen einen rostigen Schraubenzieher in die Hand zu drücken.

Du hast keine Chance mehr zu entkommen!!!

Deswegen:
Hüte dich vor Nachrichten aller Art, in welchen die Worte Umzug und sämtliche artverwandte Begriffe erscheinen!
Besonders den Bemerkungen wie
„das wird lustig“ oder
„das geht ganz fix“
sollte man mit äußerster Vorsicht begegnen, verbirgt sich dahinter meist ein Synonym für
„es ist nichts vorbereitet, ich habe unfassbar viele Sachen, aber weder genug Helfer, noch genug Kartons und wohne im 5.Stock Altbau ohne Aufzug!“

Ja!
Umziehende Freunde und Bekannte sind DAS personifizierte Grauen!
Ich weiß nicht, auf wievielen Umzügen ich bereits fremde Zahnbürsten, Unterhosen, geklaute Aschenbecher und sonstiges Zeug durch die Gegend geschleppt habe.

Es wäre bestimmt eine interessante Statistik, vor allem weil man meistens gar nicht weiß, was man gerade schnaufend die Treppen herunter trägt.

Ein Umzug verrät sehr viel über den umziehenden Menschen und gibt wohl oder übel einiges an initimen Details preis.
Und sei es nur, wie schlimm es hinter dem Kühlschrank aussieht oder was sich plötzlich hinter dem Kleiderschrank wiederfindet.

Grundsätzlich gilt:

Damit Terror keine Chance hat
ist Vorarbeit stets angebracht.
Das ist das Umzugs-A und O
und macht jeden Helfer froh.

Und wenn die dutzenden Kisten nur noch verladen werden müssen, hat man nicht nur die Gelegenheit, einen schönen und stressfreien Tag zu verbringen, sondern vielleicht auch Zeit, das Würstchen warm zu genießen und dabei ein Pläuschen zu halten, mit jemandem den man lange nicht gesehen hat.

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