„Aaaaatemlos..

..durch die Nacht..“

Der Rückblick auf die närrische Saison nach dem Verlassen der karnevalistischen Bühne.

image

Nachdem Helene Fischer ein stetiger musikalischer Begleiter durch die tollen Tage war und uns bei der Vernichtung der Pfläumchen tatkräftig unterstützte, ist Fasching für mich am Fasnachtsdienstag immer vorbei.

Langsam kehre ich nach diesen turbulenten und aufregenden Tagen zurück ins normale Leben und lasse peu à peu die Ereignisse Revue passieren.

Das Faszinierende ist, dass sich in der närrischen Zeit die Ereignisse überschlagen, ein außergewöhnliches Highlight das Nächste jagt und die meisten davon zu unvergesslichen Momenten werden.

Die Menschen sind lockerer, offener und neugieriger.
Und nicht immer nur, weil sexuelle Absichten dahinter stecken!
Sie gehen entspannter aufeinander zu, weil sie mit dem Anziehen ihres Kostüms einen Teil ihrer schüchternen Hemmungen zurück gelassen und sich selbst von ihren unliebsamen Fängen befreit haben.

Auch hier spreche ich nicht von dem verklemmten Stubenhocker, der mit 3,0 Promille ein völlig anderer Mensch ist, halbnackt auf den Tischen tanzt und plötzlich frei von Niveau und Anstand alles anbaggert, was in seiner Nähe ist.

Ich spreche davon, dass man viel leichter mit fremden Menschen ins Gespräch kommt und dabei sehr interessante Begegnungen und Unterhaltungen entstehen können.

Auch sieht man Menschen wieder, die man seit Jahren immer nur an Fasching trifft und mit denen man sich einen ritualisierten, aber echten Überblick über die vergangenen Monate verschaffen kann.
Oder man begegnet Freunden und Bekannten, die man schon lange nicht mehr gesehen hat.
Man erfährt die neusten Neuigkeiten, wer geheiratet hat, wer schwanger oder aber auch, wer gestorben ist.
So erfuhr ich gestern vom Bruder meines Ex-Freundes vom Tod deren Großeltern, was mich doch ziemlich erschüttert hat.
Ich mochte die beiden sehr gerne und möchte ihnen deswegen etwas auf ihre Reise mitgeben:
„Lasst es krachen ihr 2!“ :)

Auch passieren an Fasching oft die absurdesten, lustigsten und ungewöhnlichsten Dinge, egal ob man im Oma-Kostüm über einen 2,50m hohen Zaun klettern muss, um zum Bahnhof zu kommen oder ob man eine langweilige Zugfahrt zu einer absoluten „Party-Parade“ macht und alle Mitreisenden mitfeiern.

Fasching ist mehr als nur sinnloses Betrinken, primitives Feiern und hemmungsloses (Fremd-) Gebagger.
Es ist auch eine Plattform der Begegnung, des Wiedersehens, der Gemeinschaftlichkeit und vieler besonderer und intensiver Momente.

In diesem Sinne werde ich den Tag zum Ausklingen nutzen, Ohrwürmer vertreiben und schon jetzt zufrieden und begeistert auf die spannenden Erlebnisse der letzten Tage zurückblicken.

Advertisements

Eine Antwort zu “„Aaaaatemlos..

  1. noemiebeidenzwergen

    Helene Fischer war wirklich überall!!!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s