Das Reh

Am ganzen Körper zitternd steht sie benommem am Straßenrand.
Tränen laufen ihr die Wangen hinab.


Völlig unter Schock setzt sie sich langsam in Bewegung, vorbei an ihrem warnblinkenden Auto, dessen Stoßstange von tiefen Rissen und Beulen überzogen ist.
Verzweifelt sucht sie das unschuldige Reh, das ihr so plötzlich vors Auto gelaufen war.
Nicht enden wollende Bilder von diesem schrecklichen Moment rasen durch ihren Kopf.
Immer und immer wieder…
Tiefe Trauer und schmerzhafte Schuldgefühle plagen sie.
„Es tut mir so leid“ flüstert sie weinend in den leeren, schweigsamen Wald, in dem keine Spur von dem Tier zu entdecken ist.
Sie geht zurück zu ihrem Auto und weint, weint so viele bittere Tränen, bevor sie die Polizei anruft.

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2 Antworten zu “Das Reh

  1. :( Sowas möchte Mensch nie erleben. Tut mir sehr leid :(

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